Ethik

Die Ethik-Diskussion in der Arbeitsgemeinschaft Entwicklungsethnologie 1989 bis heute

Bereits sofort nach ihrer offiziellen Gründung hat sich die AGEE dem Thema „Ethik“ angenommen. Dabei ging es uns um ethische Fragen und Dilemmata, die bei der wissenschaftlichen und gutachterlichen Arbeit in einer fremden Kultur immer wieder auftreten.

Als Ergebnis verschiedener Diskussionsrunden entstanden die zwischenzeitlich ersetzten Ethischen Leitlinien“ der AGEE, die in Deutschland innerhalb der kulturwissenschaftlichen Fächer das erste Papier dieser Art darstellten (DeutschEnglisch).

Die Ergebnisse des langen Diskussionsprozesses wurden auf einer Tagung der Akademie für Politischen Bildung Tutzing vom 14.-16. Januar 2002 vorgestellt und lebhaft diskutiert (der Tagungsband mit Beiträgen der entwicklungspolitischen Organisationen, von Fachwissenschaftlern und Consultants ist noch lieferbar).

Inzwischen hat auch die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde (DGV) 2009 ein Ethikpapier verabschiedet, bei dessen Erarbeitung Mitglieder der AGEE aktiv beteiligt waren. Hier finden Sie den Link zum Papier „Frankfurter Erklärung“ zur Ethik in der Ethnologie (2009).

Die neuen „Ethischen Leitlinien” der AGEE (2013)

Die Diskussion wurde auf der Fachtagung mit internationaler Beteiligung im Juni 2012 in Bonn fortgesetzt. Der erweiterte Neuentwurf der AGEE Leitlinien wurde dabei als Positionspapier „Ethik in der Praxis der Entwicklungszusammenarbeit“ vorgestellt. Am 28. Juni 2013 hat die AGEE dieses Positionspapier mit einigen Ergänzungen als neue “Ethische Leitlinien der AGEE” verabschiedet. Das neue Papier (Deutsch, Englisch) ersetzt die „Ethischen Leitlinien“ von 2000.

Eine gedruckte Version (bitte Sprache Englisch oder Deutsch angeben) kann gegen Portogebühr von 1,45 EUR bei der AGEE, Adenaueralle 10, 53113 Bonn bestellt werden.

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